Das perfekte Dinner VOX

BarBeQuh

Drinks & Grillen

Das perfekte Dinner - wer ist der Profi?



Was genau habe ich da gemacht?

Das perfekte Dinner wer ist der Profi

Wie kam es überhaut dazu, dass ich am Dinner teilgenommen habe?


Zunächst einmal wäre ich nie selber auf die Idee gekommen,

mich beim perfekten Dinner, anzumelden. 

Die Anfrage kam per Email über meinen Instagram Account. 
Kurzgefasst stand da drin: Uns gefällt dein Profil - hast du Lust

beim perfekten Dinner mitzumachen?
Darüber musste ich erstmal nachdenken - eigentlich war ich zunächst dagegen, aber Freunde und Familie haben mich ermutigt. 


Eine weitere Email und zwei Telefonate später war dann klar, dass
die Agentur wirklich für VOX castet und es um die Reihe
"Wer ist der Profi?" geht.

Troz alledem musste ich mich dann doch selber bewerben,
der Form halber und aus Datenschutzgründen. 

Kurz darauf hat man sich zum Probekochen angekündigt.

Nach einger Zeit kam dann die Rückmeldung, dass ich mich
gegen weitere Kandidaten durchsetzen konnte und dann ging
alles ganz schnell - Vertrag, Reisplanung und kein zurück.

Donutburger

Donut Surf'n'Turf


Dieses Bild war ein Grund für 
die Kontaktaufnahme von der
Castingagentur. 


Hier geht es zum Beitrag

Filet mit Thunfisch im Pfeffermantel

Rinderfilet und Thunfisch
im Pfeffermantel

Dieses Gericht habe ich beim Probekochen serviert.



das perfekte Dinner wer ist derProfi

Am Ende gewinnen alle


Und zwar Erfahrung!

Unser  Gruppenmotte war:
Wer ist nicht der Profi?



Die erste Reise führte über Frankfurt nach Kreutznach

Der erste Teil meiner Reise war katastrophal! 


Der Metronom nach Hamburg hatte 20 Minuten Verspätung, so fuhr mein ICE in Harburg
direkt vor meiner Nase davon. Kein Problem, Stunde später kommt je der nächste. 
5 Minuten vor Eintreffen die Nachricht: Zug fällt aus wegen technischer Probleme, 
Ersatzverkehr per IC - nun gut. 
Thank you for traveling with Deutsche Bahn! 4 Stunden habe ich mich nun bis Frankfurt mit 20
weiteren Fahrgästen vor einer Toilette im Zwischenabteil zusammenferchen lassen. 
Dier Zugbegleiter zählten mehrere hundert stehende Personen in diesem IC, der einen ICE
mit 900 Sitzplätzen kompensieren musste. 

Ab Frankfurt war dann alles weitesgehend entspannt.


Und eine gute Stunde später traf ich am ersten Drehort in letzter Minute ein.
Super - gleich den ersten großen Auftritt: Ins kalte Wasser geworfen.

Hier traf ich auf Neal - wir beide saßen schweigend vor der Kamera, keiner sprach mit uns,
also entwickelten wir unser Interview selbst. Das geht mit Neal. Super Typ!


Nach der ersten Feuertaufe stieg dann auch das Team ins Interview ein und es war dann auch
etwa so, wie man es aus dem Format kennt, nur den Sprecher synchronisieren sie später dazu.

Der erste Abend: Janina setzt direkt mal einen Maßstab!

Nun treffen alle zum ersten mal aufeinander


Gut - Neal hatte ich ja schon gesehen. Da wir aber den verdeckten Profi aufdecken sollen, kommen immer alle einzeln zu einem Treffpunkt, an dem sie mit verbundenen Augen zum Gastgeber gefahren werden. Als alle im Fahrzeug saßen, haben wir uns also erstmal nur verbal auseinandersetzen können.
Hallo, wer sind wir? Neal, Manuel, Marko, Martin. 4 Männer - oh je, ob das mal gut geht? Fehlt etwas Ausgleich.
Vor der Haustür von Janina sehen wir uns alle zusammen das erste mal. Die Tür geht
auf: Janina öffnet - Erleichterung. Keine reine Männerrunde.

Bereits beim Aperitiv hat Janina gut abgeliefert. Aber das war ja noch nicht alles.

Jetzt ging es erst los: 

Vorspeise: Lauwarmer Saibling mit Austerncreme, Gurken-Algensalat und Pilzen im Dashi-Butter-Sud
Hauptspeise: Zweierlei vom Lamm (Rücken mit Kruste und Gyoza mit geschmorter Schulter) mit Erbsenpüree und Currykarotten
Nachspeise: Shiso Sorbet, Kalamansicreme, Kalamansischaum und weiße Schokolade 

Isst sich genau, wie es sich liest. Hammer. Obwohl ich mich mit Fisch nicht auskenne, holt Janina mich mit der Vorspeise ab. Wenn auch der Saibling für mich etwas weniger dick hätte geschnitten sein können.  Man merkt es mir an, dass ich es nicht gewohnt bin und direkt wurde mir angedichtet, dass ich krüsch in Bezug auf alles bin, was ich nicht kenne. So bekommt jeder nach und nach seine Rolle zugeteilt. 

Janina zum Beispiel hat sich direkt als dem Alkohol zugeneigt geoutet, Neal hat sich angeschlossen, ich habe mich meinem Schicksal gefügt, Martin hat souverän agiert und Marko ist kein großer Freund von Alkohol. 


Es folgen Interviews in Zweiteams. Die Gestgeber gehen immer in ein Einzelinterview.
Die erste Bewertung steht an. 10 Punkte? Nein, es muss Luft nach oben sein. 
Also schwerfällig zücke ich die 9, undankbar dieser erste Tag. 
Danach ist Ende und da wir alle nicht weiter miteinander kommunizieren dürfen, fahren alle in einzelnen Taxis in ihre Hotels, bzw. nach Hause.

Tag zwei in Offenbach - Marko spielt seine Rolle überzeugend. 

Ausgerechnet im Wenigtrinkerhaushalt wurde ordentlich gebechert


Dass Janina, Neal und ich relativ trinkfest sind, hatte sich am ersten Abend ja bereits abgezeichnet, aber meine Hoffnung, dass es an diesem Abend gesitteter zugeht, wurde jeh zerschlagen. Aber darauf will ich nicht zu sehr eingehen. 

Marko hat seine vorgegebene Rolle überzeugend gespielt, sein Gamer-Zimmer und auch der Rest der Wohnung sprachen eine Sprache und für mich war er daher direkt als Profi raus. Und es lag definitiv nicht am Essen, das war durchweg gut. Die einzigen Kritikpunkte, waren etwas zu roher Spargel und ein Dessert, dessen Erwartung bei mir auf Grund des Zusammensspiels von Schokolade und Bacon zu hohe Erwartungen hervorrief. (Ich liebe solche Kombinationen).

Handwerklich hat unser Spieletester jedoch ganze Arbeit geleistet und ich war persönlich sehr zufrieden mit seinem Dinner. Sein Menü sah so aus: 

Variation von der Wachtel mit Spinatsalat, Moutarde-de-Meaux-Dressing und Kräuterseitlingen
Hauptspeise: Geschmorte Kalbsbäckchen in Burgunder mit getrüffeltem Kartoffel-Sellerie-Püree und Karotten-Spargel-Gemüse
Nachspeise: Mousse au Chocolat mit Bacon

Gerade die Wachtel stellte eine filigrane Kochleistung dar, die den Profi meiner Meinung nach hätte enttarnen können. Das gesamte Bild, auch die spatanische Tischdeko, die aus einem X-Box Controller bestand unterstrich die Geschichte von Marko absolut plausibel. (Diese Idee hatte ich ihm am Vorabend eingepflantz).

Wie bereits erwähnt saßen wir an diesem Tag keinesfalls auf dem Trockenen und als wir die Interviews hinter uns gebracht hatten, ging es direkt wieder in getrennten Taxis ins Hotel. 


Der nächste Tag war ein Reisetag, denn es ging als nächstes zu mir Richtung Hamburg. Auf Grund der Distanz wurde also einen Tag Drehpause eingeschoben. Das ganze war für mich ideal, um mich auf meinen Tag vorzubereiten, die letzten Dinge einzukaufen und mich noch einmal zu erden. 

Tag drei - mein Tag und Bergfest

Neun Uhr morgens gibt es Dampf auf den Kessel


09.00 Uhr - ich habe relativ gut geschlafen. Natürlich macht man sich Gedanken, aber insgesamt habe ich es gut weggesteckt. 
Es klingelt - aber an der falschen Tür - ich habe zwei Haustüren. Also schnell das Team umgelotst und los. 
Ab jetzt geht es zunächst relativ entspannt in den Tag, aber das Tempo steigert sich stetig. Ich habe mir keinen Plan zum Ablauf gemacht - wie auch, ich benutze ja bisher noch nicht einmal Rezepte. 

Dennoch gab es natürlich eine Beschreibung meines Menüs:
Vorspeise: Variation vom Thunfisch an Salatbeilage
(Den Zusatz "Variation vom" wurde dazugedichtet, die habe ich nicht ausgerufen)

Hauptspeise: Surf and Turf von Rinderfilet und Garnele, dazu ein Goma Wakame Salat und Hasselback-Kartoffeln
Nachspeise: Crème brûlée


Ich habe meine Gerichte skizziert, sehr zur Freude des Kamerateams, aber so ist das bei mir, ich habe Bilder im Kopf, keine Rezepte. Schließlich mache ich Bilder von meinem Essen für Instagram und schreibe keine Kochbücher. 
Nach den ersten Vorbereitungen gab es ein Interview und danach folgte eine Pause, in der ich versuchte etwas durchzuatmen. 
Dann ging es weiter mit den Vorbereitungen. Leider lief es jetzt nicht mehr ganz so sauber ab. Ich habe fast verpasst das Filet ins Sous-Vide Gerät zu legen, musste noch an der Vorspeise improvisieren. Damit sie nicht so nackt daherkommt habe ich aus der Guaccamole, die zur Hauptspreise gedacht war eine Avocado-Wasabi-Creme hergestellt. Und Zeit noch eben Brioche Brötchen fürs Amuse-Bouche zu backen, hatte ich auch nicht mehr - wohl aber noch reserven in der Kühltruhe und das hat mir ein bisschen den Stress genommen. 
Dann ging es auf 18.00 Uhr zu. Die Drinks waren fast fertig und - keiner kommt. Mein Plan war durcheinander, die Hasselbackkartoffeln mussten langsam raus und der Thunfisch marinierte sich langsam tot. 
Mit fast 20 Minuten Verspätung kamen die Gäste, der Empfang war relativ kurz, ich musste zusehen, wie ich meinen (eigentlich nicht vorhandenen Plan) wieder ins Lot bekam. 
Erste Erleichterung, der Drink kam an und ich bat meine Gäste an den Tisch. 
Vorspeise Thunfisch im Pfeffermantel, nun musste ich abliefern. Und leider hatte ich die Salzplanke zu stark erhitzt und der Thunfisch drohte zu verbrennen. Ich konnte ihn aber noch retten. Die Vorspreise wurde angerichtet, die Gäste versorgt und wieder eine Erleichterung, der Thunfisch kam an. 
Dann kam die Hauptspeise und die war mein Endgegner. Nich weil ich nicht weiß, wie man ein Filet, welches ja ohnehin recht einfach im Sous Vide Gerät auf Kerntemperatur gebracht wurde zubereitet, oder aber eine Garnele auf den Punkt zu bringen - nein ich hatte mich verzählt! Ich habe 5 Hasselback Kartoffeln vorbereitet und nun sei gesagt, das man jeden Teller sechsmal anrichtet, da das Kamerateam noch Bilder vom angerichteten Teller macht. Dafür musste meine Kartoffel nun herhalten.
Ich habe Zeit verloren und der Hauptgang wurde unnötig kalt. Zu kalt. Und das habe ich auch ungefiltert zu spüren bekommen. Shit happens, es wurde trotzdem für gut befunden, aber einem Profikoch würde das eben nicht passieren.
Als Nachspeise gab es Crème Brûlée und es wurde kein Geheimnis daraus gemacht, dass man sich mehr erwartet hätte, aber auch hier wurde sie geschmacklich für sehr gut befunden. Ich persönlich hatte jetzt den Vergleich zum Mousse au Chocolat vom Vortag und konnte die Kritik zunächst nicht ganz nachvollziehen - aber sind wir mal fair, meine Kritik zielte ja eben auch auf die Nachspeise vom Vortag. Und damit war alles berechtigt.
Ich konnte jetzt schon etliche Dinge aufzählen, die ich verpatzt habe,  ein gut gefülltes Glas von Janina mit dem Dessertwein war wohl das kleinste Übel. 


Nun kamen natürlich noch die Interviews und dann war der Abend vorbei. 
Ich war einigermaßen zufrieden - auch wenn ich mich schon am Ende der Nahrungskette gesehen habe.


Als die Gäste gefahren sind und das Kamerateam sein Material abgebaut hatte, konnte ich nun auch endlich aufräumen und das war keine große Freude - nein es war sogar echt ätzend und ich habe mich auf das Wesentliche konzentriert, denn ich musste ja am nächsten Tag wieder zum nächsten Dinnertag. Der beginnt zwar erst am Abend und weit habe ich es auch nicht gehabt, aber es gibt ja noch ein Interview am Nachmittag. 

Quelle: VOX

Der Tag danach - Neal gib sich die Ehre


Der Tag beginnt für mich erstman relativ entspannt. Aufräumen, runterkommen und vorbereiten fürs Interview an der Alster. 

Ich mache mich mit meinen gepackten Sachen auf den Weg und habe das Glück im ersten Interviewtermin zu sein, so habe ich mich spontan dazu entschieden nicht im Hotel einzuchecken, sondern nach dem Interview noch kurz nach hause zu fahren und mit der Bahn zum Dinner zu fahren und die Vorzüge des eigenen Bettes zu genießen. 

18.00 Uhr kamen wir bei Neal pünktlich zum Dinner. Es startete mit einem ordentlichen Aperitive mit begleitendem Streetfood und damit hatte Neal mich direkt überzeugt, dass er der Profi ist. Neal konnte sich kaum lösen, wollte gerne viel Zeit mit uns verbringen und den Abend möglichst lang strecken, damit es nicht so schnell vorbei geht. 

Als wir dann zu Tisch gingen, war also schon etwas Zeit vergangen, aber alles im Rahmen, der Zeitplan schien gut zu sein. 

Das Menü kann ich im detailliert nicht wiedergeben, aber die Vorspreise war bereits der Hammer, Jacobsmuschel, geflämmter Lachs und Kaisergranat vom Feinsten! Alles super - da braucht es nicht mehr zu sagen. 
Aber den Brenner zum Flämmen hatte Neal nicht im Griff und ich hätte ihn gerne direkt in die Lehre des Feuers genommen. 


Der Hauptgang ließ dann aber auf sich warten, eine kleine Ewigkeit - wir haben uns gut unterhalten, aber unser Gastgeber fehlte uns dann doch und Neal hatte Hilfe in der Küche von seiner besseren Hälfte und das gab Anlass zur Späkulation. Das kann nicht unser Profi sein, das Zeitmanagement stimmte nicht, aber das Essen war Weltklasse, Aber in wie weit steckt die Hilfe seiner Freundin dahinter? Wie wir hinterher erfahren haben, hatsie weniger getan, als man uns suggeriert hatte.

Dann kam der Hauptgang und geschmacklich war alles super. Aber auch hier wieder  der Verdacht - das Essen war zum Teil recht kalt. Nun war das ein Punkt, den Neal mir am Vortag sehr zur Last gelegt hatte, wofür er sich direkt am Anfang des Abends noch kurz bei mir entschuldigt hatte.

Die Nachspeise war gut, auch wenn die anderen Kandidaten teilweise etwas am Detail zu märkeln hatten - ich halte mich da raus. Es war gut und ich bin nicht der richtige Part, was die Beurteilung von Nachspeisen angeht - aufwändiger als meine war sie in jedem Fall und sie hat mir geschmeckt.

Dann kamen die Interviews und ich habe Neal kurz seine Beschwerde zu meinem kalten Essen zurückgegeben. Aber weder das Warten, noch der teilweise kalte Hauptgang haben mich bei meiner Bewertung beeinflusst. 
Aber wieder ein Gewissenskonflikt - ich fand das Essen etwas besser als das von Mark und konnte ihn aber nicht mit Janina auf eine Stufe stellen. 
Da ich also keine ungeraden Punkte vergeben konnte, kam Neal mit Marko auf eine Stufe. Auch eine schwierige Entscheidung, den Marko war vom Ablauf sicherer, aber dann kommt natürlich noch das Thema Tischdeko ins Spiel und Marko hatte keine wirkliche Deko - in seinem Fall authentisch und weniger ist da tatsächlich mehr. Und dann war es auch noch eine Empfehlung von mir, dich ich am Vortag habe fallen lassen. 
Ätzende Zwickmühle. Man kann nur falsch entscheiden.

Der Abschluss - bisher ist der Profi nicht enttarnt


Die Nacht war gut, schließlich habe ich ja zuhause schlafen können. Und direkt vergessen den Wecker zu stellen. Zum Glück hatte ich meine Sachen schon gepackt und somit haben mir die 20 Minuten gereicht, die mir blieben, bis ich zum Bahnhof aufbrechen musste. 
Auf heute haben sich alle gefreut. Ich besonders. Travemünde, wie schön, in diese Ecke komme ich öfters, um die Seele baumeln zu lassen. 
Timmendorfer Strand ist einen Katzensprung entfernt und hier fanden auch die Interviews statt. 

Martin empfing uns erwartungsgeäß in einer Stilvoll eingerichteten Behausung. 
Der Apperitiv war recht zügig vorbei, aber nicht zu schnell und da er eine Kochinsel hat, war er dennoch immer greifbar. 


Uns erwartete:
Vorspeise: Schwedische Krustentiersuppe mit verliebten Langustinen
Hauptspeise: Skreiloin mit Rote Bete auf einem Spiegel von Beurre Blanc mit Kaviarperlen
Nachspeise: Ganache mit Lavendeleis und Himbeeren-Potpourri 


Alles was auf den Tisch kam, war in Perfektion zubereitet. Es gab einen kleineren Patzer bei der Zubereitung, aber das war auch alles und wurde souverän überspielt. 

Man kann es nicht mit Worten beschreiben, was Martin da auf den Tisch gebracht hat. Alles in allem perfekt - 10 Punkte von mir. 

Nun versuchten wir aufzulösen. Wer ist denn nun der Profi? 
Erster Verdacht: Martin. Martin verneint. 
Zweiter Verdacht: Janina. Janina verneint. 
Als dritter Neal? Nein auch nicht. 

Da ich es auch nicht war, wusste ich natürlich jetzt, es war Marko. 
Und nun enttarnt sich Marko als Mark und Kochlehrer. 
Twich Streamer ist er dennoch. 

Als nun die letzten Punkte vergeben waren, wurde das Ergebnis präsentiert: 
Martin: 38 Punkte - Mega. 
Janina: 34 Punkte - auch gut. 
Neal: 31 Punkte auch echt gut. 

Manuel: 29 Punkte. Solide. 

Mark: 28 Punkte verrückt. 


Nun ist der letzte Abend vorbei, das Kamerateam verabschiedet sich,
auch Mark war schnell weg, weil er am nächsten Tag früh schon wieder Termine hatte und Janina war dann auch bald weg, denn ihr Zug ging auch früh.


Martin ließ es sich nicht nehmen, noch einen guten Tropfen rauszurücken und so saßen er, seine Frau, Neal und ich noch einige Zeit zusammen und feierten unseren Sieger.


Quelle VOX

Quelle VOX

Was kann man noch zum perfekten Dinner sagen?


Ganz ehrlich? Ich weiß zum heutigen Zeitpunkt nicht, ob ich noch einmal teilnehmen würde. Es war eine super Erfahrung, keine Frage. Aber es war auch ultra anstrengend. 
Die  Woche war eng durchgeplant und man darf nicht vergessen, dass man sich Urlaub hierfür nimmt und am Ende schlaucht das Thema mehr, als die üblichen 9-10 Stunden im Büro. 
Ich persönlich bin noch nach einer Woche morgens aufgewacht und war hektisch, bis ich realisiert habe, dass ich nur ins Büro muss und nicht durch die Republik hetzen muss, um pünktlich zu irgendeinem Interview zu erscheinen. 

Die Woche hat ihre Spuren hinterlassen. Aber sie hat auch ganz viel positives gebracht. 

Und am Ende ist es auch ungewiss, wie man im TV dargestellt wird. 
Ich bin unterm Strich sehr zufrieden. Ich habe aber auch versucht nicht zu polarisieren, sondern eher mich diplomatisch zu verhalten. Und das ist mir glaube ich ganz gut gelungen. 

Denn nun kommt ein negativer Aspekt, den ein Auftritt in einer Fernsehshow mit sich bringt: Im Internet wurden sehr unschöne Kommentare abgegeben. Wobei ich persönlich garnicht wirklich schlimme Dinge dort abbekommen habe. 
Allerdings haben zwei der Teilnehmer ersthafte Anfeindungen erfahren und das ging definitiv zu weit. 

Man darf das gesendete auch nicht zu ernst nehmen. Die Leute, die das Material am Ende schneiden, haben uns nie gesehen und versuchen natürlich trotzdem korrekt zu schneiden. Und man wird dort auch nicht zerrissen, sondern was irgendwie nicht so doll rübergekommen wäre, wurde instant rausgeschnitten - merci dafür, sonst hätte ich definitiv ein paar hates kassiert. 

Nur zwei Beispiele zur Echtheit dessen, was man am Ende ausgestrahlt bekommt: 
Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass ich weder in Velbert geboren wurde, noch das ich in Nordheide wohne. Gut mein Wohnort liegt in der Nordheide, aber die ist auch groß und ich will damit sagen - es wird nie alles zu 100% zu rüberkommen, wie es in wirklichkeit gewesen ist. 

Dennoch -  die Erfahrung dabei gewesen zu sein, war schon ganz nice. 


BarBeQuh

Drinks & Grillen

Impressum Datenschutz